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Seit über zwanzig Jahren fahren wir mit einem Wohnmobil in den Urlaub. Hier mit einem Hymer.

Solarpaneel.

Eine sinnvolle Ergänzung für diejenigen Womo Fahrer die sich gerne entfernt der Zivilisation aufhalten ist ein Solarpaneel. Es ermöglicht auch noch nach drei Tagen Standzeit, Strom für die Nächtliche Lektüre, die Wasserpumpe, das Radio oder Fernseher und das Starten des Motors zu haben.

Dieses Panel sollte Monokristalline Zellen haben und mindestens 55 Watt liefern, (besser 120 Watt). Die sehr oft verwendete Faustregel der Anzahl benutzten Geräte, mal Zeit, mal Verbrauch dient zwar als Anhaltspunkt aber ist immer noch reine Theorie. In der Praxis sieht die Sache anders aus:

  1.  Wenn möglich sucht der Womo Fahrer ein Stehplatz im Schatten, somit bringt das Solarpaneel schon weniger als die Hälfte seiner nominalen Leistung.
  2. Die Tage an denen man den meisten Strom braucht, (für Fernseher + SAT Empfänger) sind Tage an denen die Sonne nicht scheint oder es regnet.

Es gibt im Handel unendlich viel Zubehör für Solaranlagen, wer glaubt so etwas zu brauchen soll es auch kaufen. Tatsache ist das ein einmal ausgeklügeltes Solarsystem keinerlei Überwachung mehr braucht und somit die ganzen Anzeige und Messgeräte wohl die erste Woche nach der Inbetriebnahme angeschaut werden, danach aber fast nie wieder....

Der Einbau ist mit etwas Handwerklichem Geschick in ca. 2 Stunden erledigt.
Die Planung dauert schon etwas länger, es werden mindestens folgende Dinge benötigt:

  1. Solarpaneel und entsprechende Halterung. (Wo auf dem Dach?)
  2. Anschlussleitung für Solarpaneele. (70° Hitzebeständig)
  3. Sikaflex oder ähnliche Dichtungsmasse.(Wo wird das Kabel in das Mobil geführt?)
  4. Solarregler. Entweder der zu Ihrem Elektroblock passende oder ein externer.
  5. Werkzeug: Bohrmaschine, Schraubendreher, usw.

Spannungswandler.

Wir haben nach langer Überlegung ein 1000 Watt Spannungswandler samt zusätzlicher Batterie  eingebaut. Dieses bringt den Vorteil dass der Föhn auch ausserhalb des Campingplatzes eingesetzt werden kann, der Laptop und die Handies mit den ganz normalen Ladegeräten betrieben werden können. Sogar für den Einsatz des großen Staubsaugers brauchen wir keine Kabeltrommel mehr.

Dieses Gerät ist von IVT

Wassertank.

Obwohl des öfteren sich wohl ein zusätzlicher Wassertank bezahlt machen würde.

Roller.

Auch ein Roller erwies sich als praktisches Zubehör.
Daführ braucht man eine spezielle Halterung samt Beleuchtung. Diese gibt es Fix und Fertig von etlichen Herstellern samt passendem TÜV-Gutachten. Auch in Verbindung mit einer Anhängerkupplung. Sparen Sie sich die Arbeit und lassen Sie andere schwitzen. Informieren Sie sich bei Ihrem Händler.
Mit einem Roller kann man die Umgebung besser erkunden wie mit einem Wohnmobil. Auch der schnelle Einkauf ist unkompliziert erledigt. (keine Mühselige Parkplatzsuche).

Standheizung.

Für die Wintercamper macht es Sinn eine Standheizung zu haben. Unabhängig von Gasversorgung heizt man das Womo und den Motor mit Dieseltreibstoff und Batteriestrom.

Standheizungen gibt es in zwei Varianten: Luft und Wasserheizungen.

Die Wasserheizung: Ein Wasserkreislauf (meistens der schon vorhandene Motor/heizung Kreislauf) wird durch einen Dieselbrenner und passendem Wärmetauscher aufgeheizt, die Wärme wird dann durch die Fahrzeugeigene Heizung in den Innenraum abgegeben.

GPS.

Ich brauche wohl nicht zu erwähnen dass wir ein SPIII als Lotse mitführen, zwar ist diese gerät im Urlaub nicht so wichtig wie im Beruflichen Leben, aber es hilft ungemein halbwegs zu wissen wo man sich befindet oder wohin man gerade fährt.